<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Stellungnahme Archive &#187; Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</title>
	<atom:link href="https://www.dfgs.org/category/stellungnahme/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.dfgs.org/category/stellungnahme/</link>
	<description>DFGS</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Sep 2024 07:55:26 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=6.9.4</generator>

<image>
	<url>https://www.dfgs.org/wp-content/uploads/2024/09/cropped-favicon-32x32.jpg</url>
	<title>Stellungnahme Archive &#187; Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</title>
	<link>https://www.dfgs.org/category/stellungnahme/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Entwurf der Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache in NRW</title>
		<link>https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/</link>
					<comments>https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 14:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webdev.dfgs-info.org/?p=1759</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der DFGS begrüßt von daher, dass NRW mit den Entwürfen zur Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache den „Empfehlungen zu curricularen Vorgaben eines kompetenzorientierten Wahlpflicht- oder Wahlfaches `Deutsche Gebärdensprache (DGS)` für die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/">Entwurf der Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache in NRW</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS) fördert die Erziehung, Bildung und Rehabilitation tauber, schwerhöriger und ertaubter Menschen. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Hierzu gehören auch die Etablierung und Anerkennung des Unterrichtsfaches DGS. Das Recht auf Gebärdensprache in der Bildung wurde bereits 2009 durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der DFGS begrüßt von daher, dass NRW mit den Entwürfen zur Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache den „Empfehlungen zu curricularen Vorgaben eines kompetenzorientierten Wahlpflicht- oder Wahlfaches `Deutsche Gebärdensprache (DGS)` für die Sekundarstufe I“ der KMK von 2021 folgt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bilinguale Schulversuche, die bereits in den 1990er Jahren in Deutschland gestartet sind, und inzwischen etablierte bilinguale Schulkonzepte in mehreren Bundesländern zeigen, dass ein zweisprachiger Unterricht – mit Deutsch und DGS – zu einem erheblichen Lernzuwachs führt, eine allgemeine altersgemäße Entwicklung ermöglicht und einer möglichen sprachlichen Deprivation entgegenwirkt. DGS als Unterrichtsfach war in diesen Konzepten immer ein wesentlicher Bestandteil und wurde somit an mehreren Standorten auf der Grundlage schulischer DGS-Curri-cula inzwischen über 25 Jahre erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. Eine bimodal-bilinguale Bildung unter Einbezug von DGS als Unterrichtfach bietet somit allen tauben und schwerhörigen Schüler:innen die Perspektive für eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im berufli-chen, kulturellen, politischen und im freizeitbezogenen Kontext.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Erarbeitung und Umsetzung curricularer Vorgaben und Einbindung in die Stundentafel in weiteren Bundesländern, hier in NRW, stellen damit für gebärdensprachorientierte Schüler:innen einen Zugang zu ihrer Erstsprache DGS sicher, auf deren Grundlage eine Bildung auf einem qualitativ hohen Niveau ermöglicht werden kann. Die Unterrichtsstandards sollten vergleichbar zu denen anderer Sprachenfächer sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch für Zweitsprachenlernende mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation sowie für hörende Fremdsprachenlernende eröffnet ein qualitativ umfassendes Curriculum die Möglichkeit, DGS als Zweit- oder Fremdsprache auf einem hohen Niveau zu erlernen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der im November 2023 vorgestellte Entwurf zur Unterrichtsvorgabe Deutsche Gebärdensprache in NRW erfüllt die geforderten hohen Standards in hervorragender Weise und kann im bundes-weiten Vergleich in vielen Punkten als sehr fortschrittlich angesehen werden:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<ul>
<li>Hervorzuheben sind die konkreten Beschreibungen der einzelnen Teilbereiche der funktional kommunikativen Kompetenzen, die eine konkrete Einschätzung der Kompetenzen der Schüler:innen ermöglichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Des Weiteren ist positiv zu betonen, dass jede der Niveaustufen (1-5) mit einer Beschreibung begleitet wird, auf welchem Referenzniveau von GeR die jeweilige Niveaustufe entspricht. Dies ermöglicht eine Vergleichbarkeit der Kompetenzeinschätzung von Schüler:innen auch aus anderen Bundesländern.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Die fachlichen Konkretisierungen bei transkulturellen kommunikativen Kompetenzen und bei Medien- und Gebärdensprachtextkompetenzen verweisen in vorbildhafter Form auf konkrete Beispiele und entsprechenden Textsorten der jeweiligen Niveaustufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Die Begrifflichkeit Taube Menschen / Taube Kinder und Jugendliche (S. 8) berücksichtigt erstmals die in der Deafcommunity verbreitet benutzte, positive Eigenzuschreibung. Auch andere Begriffe wie Audismus oder Phonozentrismus – die im Glossar erklärt werden – sind wichtige Umschreibungen, die in den Schulen mit dem Schwerpunkt Hören und Kommunikation in den Diskurs kommen müssen. Der DFGS unterstützt ausdrücklich, sich da-mit in der Bildung tauber und schwerhöriger Kinder und Jugendlicher auseinanderzuset-zen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
<p>Der DFGS empfiehlt, die Rahmenvorgabe und die Unterrichtsvorgabe DGS in NRW zügig für Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation umzusetzen. Das Unterrichtsfach sollte vergleichbar zu anderen Sprachen unterrichtet bzw. angeboten werden, um die Grundlage für einen nächsten Schritt, der Anerkennung von DGS für Schulabschlüsse, zu setzen. Taube und schwerhörige Schüler:innen würden damit eine Wertschätzung ihrer Sprache DGS erfahren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die partizipativen Möglichkeiten für taube und schwerhörige Lehrkräfte bzw. Lehrende sollten ausgenutzt und weiter ausgebaut werden. Hierdurch stehen tauben und schwerhörigen Schüler:innen Identifikationspersonen zur Verfügung, die auf der Grundlage eines Austausches eigener Erfahrungen, Lebenswelt und Kultur ein selbstbewusstes Auftreten und ein Empowerment für taube und schwerhörige Schüler:innen am besten ermöglichen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dies gilt sowohl für die Förderschulen Hören und Kommunikation als auch in der inklusiven Beschulung. Hier sollten darüber hinaus auch Angebote für Schüler:innen, die DGS als Fremdsprache erlernen wollen, bereitgestellt werden. Der vorliegende Entwurf stellt eine gute Grundlage auch hierfür bereit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/">Entwurf der Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache in NRW</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Endfassungen der  Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung</title>
		<link>https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/</link>
					<comments>https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 13:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webdev.dfgs-info.org/?p=1753</guid>

					<description><![CDATA[<p>Fokus: Richtlinien für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie Unterrichtsvorgabe für den zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung an allen Lernorten, Aufgabenfeld Sprache und Kommunikation Aachen: Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS) fördert die Erziehung, Bildung und Rehabilitation tauber, schwerhöriger und ertaubter Menschen. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/">Endfassungen der  Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fokus: Richtlinien für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie Unterrichtsvorgabe für den zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung an allen Lernorten, Aufgabenfeld Sprache und Kommunikation</strong></p>
<p><strong>Aachen:</strong> Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS) fördert die Erziehung, Bildung und Rehabilitation tauber, schwerhöriger und ertaubter Menschen. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache (DGS). In unserer Arbeit fokussieren wir uns auf „Hören und Kommunikation&#8220; als handlungsleitenden Förderschwerpunkt, betrachten auf dieser Grundlage aber auch weitere Förderschwerpunkte und das gemeinsame Bedingungsgefüge. Insbesondere im Zusammenhang mit dem • Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (FSP GG) ist die Tragweite von Unterstützter Kommunikation/ DGS+ in Bezug auf Deaf+ zu erwähnen.</p>
<p>Unterstützte Kommunikation (UK) unterstützt und ergänzt die individuelle Kommunikation durch feste soziale Rahmen, Gebärden, Objekte, grafische Symbole und technische Hilfen. DGS+ ist eine Kommunikationsunterstützung für taube und gebärdensprachlich orientierte Menschen mit zusätzlichen Beeinträchtigungen auf der Basis der Deutschen Gebärdensprache (DGS).</p>
<p>Der Begriff „Deaf+&#8220; oder auch „Taub+&#8220; bezieht sich auf taube Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen. Im schulischen Zusammenhang ist auch der in NRW verwendete Begriff &#8222;HK++&#8220; zu nennen, der sich auf Schüler:innen bezieht, bei denen neben dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation der Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und ggf. weitere Förderschwerpunkte diagnostiziert wurden.</p>
<p>Lehrkräfte haben die Pflicht, passgenaue Bildungsangebote für ihre Schülerinnen und Schüler zu planen und umzusetzen. Dem geht eine an den Bedarfen der Schüler:innen orientierte Kommunikationsform voraus, welche die Teilhabekompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler:innen stärkt und fördert. So ist es bei Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, die von gebärdensprachlicher Kommunikation profitieren, Voraussetzung, dass DGS+ angeboten wird und auch die in GG-Kreisen etablierte „leichte Sprache&#8220; parallel mit „leichten Gebärden&#8220; einhergeht.</p>
<p>In Bezug auf taube und gebärdensprachlich orientierte Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist häufig zu beobachten, dass der Einsatz von UK auf lautsprachlicher Basis erfolgt und der unterstützende Einsatz von Gebärden sich auf die Grammatik der Lautsprache bezieht. Der damit eingeschränkte Zugang zu einer Sprache führt in diesen Fällen häufig zu einer sprachlichen Deprivation der betroffenen Schüler:innen.</p>
<p>Es sei nebenbei angemerkt, dass nicht nur Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, sondern auch Schüler:innen mit mangelnden Sprachkompetenzen, z.B. aufgrund von Fluchterfahrungen und Schüler:innen mit Lernschwierigkeiten von DGS+ profitieren können. Somit sollte diese Schüler:innengruppe und deren Kommunikationsform eine besondere Erwähnung in den Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Zusammenhang mit Unterstützter Kommunikation sowie dem Aufgabenfeld Sprache und Kommunikation erhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/">Endfassungen der  Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ausschreibung und zum Auswahlverfahren der  „Professur (W3) für Sonderpädagogik (Förderschwerpunkt Hören einschließlich inklusiver Pädagogik)&#8220;  an der Ludwig-Maximilians-Universität München</title>
		<link>https://www.dfgs.org/beitrag-3/</link>
					<comments>https://www.dfgs.org/beitrag-3/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 10:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webdev.dfgs-info.org/?p=869</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir als Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS e.V.) sind auf die Stellenausschreibung der LMU für die Professur im Förderschwerpunkt Hören (Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik) aufmerksam geworden. Da wir für die Bildung und Erziehung Gehörloser und Schwerhöriger eintreten und hierbei ein besonderer Schwerpunkt auf der bimodal-bilingualen Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache liegt, ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-3/">Ausschreibung und zum Auswahlverfahren der  „Professur (W3) für Sonderpädagogik (Förderschwerpunkt Hören einschließlich inklusiver Pädagogik)&#8220;  an der Ludwig-Maximilians-Universität München</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir als Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS e.V.) sind auf die Stellenausschreibung der LMU für die Professur im Förderschwerpunkt Hören (Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik) aufmerksam geworden.</p>
<p>Da wir für die Bildung und Erziehung Gehörloser und Schwerhöriger eintreten und hierbei ein besonderer Schwerpunkt auf der bimodal-bilingualen Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache liegt, ist es uns ein Anliegen, zu dieser Ausschreibung und dem Auswahlverfahren Stellung zu beziehen.</p>
<p>In dem Ausschreibungstext werden Handlungsfelder und Kompetenzen beschrieben, die sowohl ,,[ &#8230; ] Aspekte der lautsprachlichen als auch manuellen Kommunikationsmöglichkeiten abdecken [ &#8230; ]&#8220;. Aus unserer Sicht wird aus dieser Formulierung die gleichberechtigte Anerkennung der Gebärdensprache nicht deutlich und bimodal-bilinguale Anforderungen, wie in der LPO 1 §94 (2) Bayern von 2009 formuliert, werden nicht berücksichtigt.</p>
<p>Die LMU als eine von wenigen Ausbildungsstätten in Deutschland für Lehrkräfte im Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation muss sicherstellen, dass zukünftige Lehrkräfte für vielfältige Förderorte mit unterschiedlichen Konzepten befähigt werden. Der DFGS e.V. möchte deshalb nachdrücklich darum bitten, dass beim Auswahlverfahren neben den in der Ausschreibung benannten Kompetenzen auch ausdrücklich Kompetenzen für eine bimodal-bilinguale Bildung mit Lautsprache und Gebärdensprache berücksichtigt werden. Der DFGS begrüßt zudem eine Gebärdensprachkompetenz (DGS) bei dem zukünftigen Lehrstuhlinhaber/ der zukünftigen Lehrstuhlinhaberin.</p>
<p>Für Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-3/">Ausschreibung und zum Auswahlverfahren der  „Professur (W3) für Sonderpädagogik (Förderschwerpunkt Hören einschließlich inklusiver Pädagogik)&#8220;  an der Ludwig-Maximilians-Universität München</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dfgs.org/beitrag-3/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Qualifikation der Lehrkräfte an Schulen für Hörgeschädigte</title>
		<link>https://www.dfgs.org/beitrag-2/</link>
					<comments>https://www.dfgs.org/beitrag-2/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 10:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webdev.dfgs-info.org/?p=867</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Lehrkräfte der Bildungseinrichtungen für Hörgeschädigte haben die besondere Aufgabe, die kommunikative Barriere im Lernprozess abzubauen und so gleiche Chancen beim Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Lehrer*innen müssen die Schüler*innen verstehen können und sich ihnen verständlich machen können ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-2/">Qualifikation der Lehrkräfte an Schulen für Hörgeschädigte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen und Schwerhörigenpädagogik (DFGS) fördert die Erziehung und Bildung Gehörloser, Schwerhöriger und Ertaubter. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Viele Bildungseinrichtungen für Menschen mit Hörschädigungen beklagen einen Mangel an geeigneten Lehrkräften. Die Folgen sind u.a. offener und verdeckter Unterrichtsausfall, Zusammenlegung von Klassen sowie überlastete Lehrkräfte. Als Gegenmaßnahmen werden Lehrpersonen beschäftigt, welche nicht über die erforderliche Fachlichkeit verfügen. Dies geschieht zum einen oftmals aus der Not heraus offene Stellen überhaupt besetzen zu können und zum anderen aus personell-strukturellen, organisatorischen oder finanziellen Gründen, da Lehrkräfte, die von anderen Schularten versetzt werden ohne die erforderlichen (Nach-)Qualifizierungen eingesetzt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Lehrkräfte der Bildungseinrichtungen für Hörgeschädigte haben die besondere Aufgabe, die kommunikative Barriere im Lernprozess abzubauen und so gleiche Chancen beim Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Lehrer*innen müssen die Schüler*innen verstehen können und sich ihnen verständlich machen können. Dies geschieht zum einen durch eine Unterstützung des Hörens insbesondere mit Hörtechnik, eine angepasste Didaktik und Methodik und zum andern durch einen bilingualen Unterricht unter Verwendung von Gebärdensprache als vollwertiger Bildungssprache.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Für die Arbeit mit Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation ist u.a. eine ausreichende und nachgewiesene Kompetenz in Deutscher Gebärdensprache unbedingt erforderlich. Bei der Einstellung von Lehrkräften und pädagogischem Personal müssen die entsprechenden pädaudiologischen, gebärdensprachpädagogischen und methodisch-didaktischen Kompetenzen berücksichtigt werden. Ohne diese förderschwerpunktspezifischen Kompetenzen der Pädagog*innen ist weder eine Beschulung in einem Förderzentrum Hören und Kommunikation noch eine Unterstützung im gemeinsamen Unterricht der mobilen Dienste zu begründen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Leitungskräfte der Schulen müssen mindestens die gleichen Kriterien erfüllen wie ihre Lehrkräfte. Sie entscheiden über die pädagogische Ausrichtung und Ausstattung der Schule, nehmen dienstliche Beurteilungen der Lehrkräfte vor und vernetzen sich mit anderen Professionen (z.B. HNO-Ärzte, Akustiker, Logopäden) sowie den Selbsthilfeorganisationen der Hörgeschädigten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die o.g. förderschwerpunktspezifischen Kompetenzen werden in einem umfassenden und langjährigen Studium erworben und im Referendariat sowie im weiteren Berufsleben vertieft. Eine allgemeine sonderpädagogische Qualifikation ersetzt dabei nicht die spezifische Expertise, die für die Bildung hörgeschädigter Schüler*innen erforderlich ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der DFGS begrüßt ausdrücklich die bestehenden Weiterbildungsmöglichkeiten an den Universitäten und Lehrkräfteakademien sowie die Fortbildungen der Fachverbände. Maßnahmen zur ausreichenden und flächendeckenden Qualifizierung in Deutscher Gebärdensprache müssen weiter ausgebaut werden. Quereinsteiger*innen und professionell gemischte Teams sind eine wertvolle Ressource für eine moderne Schule. Voraussetzung für pädagogische Vielfalt ist aber das grundlegende Verständnis für den besonderen Spracherwerb und das sprachliche und pädagogische Handwerkszeug zum Abbau der kommunikativen Barrieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-2/">Qualifikation der Lehrkräfte an Schulen für Hörgeschädigte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://www.dfgs.org/beitrag-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>
