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	<title>Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</title>
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		<title>Der DFGS bei der Bundesversammlung des DGB</title>
		<link>https://www.dfgs.org/der-dfgs-bei-der-bundesversammlung/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon Tenbrink]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Oct 2025 18:39:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/der-dfgs-bei-der-bundesversammlung/">Der DFGS bei der Bundesversammlung des DGB</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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				<div class="et_pb_text_inner">Am 26. &amp; 27.09.2025 fand im Gehörlosenzentrum Bremen die Bundesversammlung des Deutschen Gehörlosenbundes statt. Unter anderem sollte der Termin genutzt werden um sich mit anderen Verbänden und Vereinen zu vernetzen. Der DFGS war mit Basti Staudt und Simon Tenbrink vor Ort und hat sich vorgestellt.</p>
<p><div style="width: 1080px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-2727-1" width="1080" height="608" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://www.dfgs.org/wp-content/uploads/2025/10/Filmbericht_DFGS_DGB_Bremen_2025_B_komp.mp4?_=1" /><a href="https://www.dfgs.org/wp-content/uploads/2025/10/Filmbericht_DFGS_DGB_Bremen_2025_B_komp.mp4">https://www.dfgs.org/wp-content/uploads/2025/10/Filmbericht_DFGS_DGB_Bremen_2025_B_komp.mp4</a></video></div></p>
<p>Die PDF mit unserer Vorstellung kann hier eingesehen werden: <a href="https://www.dfgs.org/wp-content/uploads/2025/10/DFGS_Vorstellung_DGB_Bremen_2025_Entwurf_A.pdf">DFGS Präsentation bei der Bundesversammlung</a></p>
<p>&nbsp;</div>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/der-dfgs-bei-der-bundesversammlung/">Der DFGS bei der Bundesversammlung des DGB</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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		<title>Nachruf zum Tod von Prof. Dr. Klaus-B. Günther</title>
		<link>https://www.dfgs.org/nachruf-zum-tod-von-prof-dr-klaus-b-guenther/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Feb 2024 14:14:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir trauern um Klaus-B. Günther, Gründungsmitglied und von 1994 bis 2010 stellvertretender Vorsitzender des DFGS, der am 26.02.2024 verstorben ist. Er prägte den DFGS mit hohem Engagement und mit seiner breiten wissenschaftlichen Kompetenz. In den Jahrestagungen brachte er sich durch regelmäßige wissenschaftliche Vorträge ein. Seine Vorträge und Veröffentlichungen u.a. im dfgs-forum waren und sind wegweisend. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/nachruf-zum-tod-von-prof-dr-klaus-b-guenther/">Nachruf zum Tod von Prof. Dr. Klaus-B. Günther</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="font-weight: 400;"><strong>Wir trauern um Klaus-B. Günther, Gründungsmitglied und von 1994 bis 2010 stellvertretender Vorsitzender des DFGS, der am 26.02.2024 verstorben ist.</strong></p>
<p style="font-weight: 400;">Er prägte den DFGS mit hohem Engagement und mit seiner breiten wissenschaftlichen Kompetenz. In den Jahrestagungen brachte er sich durch regelmäßige wissenschaftliche Vorträge ein. Seine Vorträge und Veröffentlichungen u.a. im <a href="https://www.dfgs.org/verband/dfgs-forum/">dfgs-forum</a> waren und sind wegweisend. Er griff neue Ansätze aktiv auf und akquirierte Expert:innen für die Jahrestagungen. So legte er die Grundlage für die Ausrichtung des DFGS.</p>
<p style="font-weight: 400;">Dabei versuchte er stets die Brücke zum BDH aufrecht zu halten und auch dort zu überzeugen. Auch nach seiner aktiven Tätigkeit besuchte er immer die Jahrestagungen, bis seine Gesundheit es nicht mehr zuließ. Er nahm alle neuen Ansätze auf und ordnete sie ein. Er gab Rat und wies den Weg ohne professorale Attitüde.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als Wissenschaftler kam Prof. Klaus-B. Günther aus der „Heidelberger Schule“ (Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg/1980-1989). Der Schriftspracherwerb war ihm ein Herzensanliegen. Am besten konnte er seine Gedanken schriftlich vermitteln. Es lohnt, seine Texte zu lesen, um die Genauigkeit der Argumentation zu erfassen. Nach seiner Berufung an die Uni Hamburg (Professur für Gehörlosenpädagogik/1990-2003) leitete er die wissenschaftliche Begleitung des bilingualen Schulversuchs an der Hamburger Gehörlosenschule. Er hat es geschafft, dass dieser Versuch trotz sehr großer Widerstände zu einem eindrücklichen Erfolg wurde. Die Kinder aus den bimodal-bilingualen Klassen hatten eine beeindruckende Lernentwicklung.</p>
<p style="font-weight: 400;">In Berlin setzte er seine Arbeit (Professor an der Humboldt-Universität zu Berlin/2003-2011) fort. Der Berliner Schulversuch bestätigte und erweiterte das Hamburger Ergebnis. Die Aufzählung seiner unzähligen Forschungsprojekte würde den Rahmen sprengen. Er dokumentierte den Beweis, dass bimodal-bilinguale Pädagogik den Spracherwerb und das Lernen in allen Bereichen fördert. In all den Jahren bildete Prof. Klaus-B. Günther in Heidelberg, Hamburg und Berlin Generationen von heutigen Lehrerinnen und Lehrern im Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation aus und prägte sie nachhaltig.</p>
<p style="font-weight: 400;">Als Mensch war er besonders im kleinen Kreis zugewandt und herzlich. Manchmal erzählte er, wie er sich seiner eigenen Hörbehinderung erst spät bewusst wurde. Er war ein schwerhöriges Kind und Jugendlicher unter Hörenden. Er argumentierte aber nicht aus seiner eigenen Betroffenheit, sondern stets als Wissenschaftler und auf der Basis seines Menschenbildes.</p>
<p style="font-weight: 400;">Klaus war ein Netzwerker, immer interessiert an anderen Menschen und deren Gedanken. Er brachte dazu seine Perspektive ein. Die Begegnungen mit ihm waren so eine Bereicherung und eine Erweiterung des eigenen Horizontes.</p>
<p style="font-weight: 400;">Danke Klaus, du hast uns so viel beigebracht!</p>
<p style="font-weight: 400;">Paul Heeg<br />
im Namen des DFGS</p>
<p style="font-weight: 400;">
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			</item>
		<item>
		<title>Abschied von Paul Heeg  nach 12 Jahren Vorstandsarbeit</title>
		<link>https://www.dfgs.org/abschied-von-paul-heeg-nach-12-jahren-vorstandsarbeit/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2024 14:21:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach 12 Jahren im Vorstand des DFGS hat Dr. Paul Heeg beschlossen, sich nicht wieder zur Wahl zu stellen. Wir bedanken uns bei ihm für sein hohes Engagement für den DFGS. In seiner Zeit als 1. Vorsitzender gab es viele Meilensteine in der Verbandsarbeit. Besonders hervorzuheben ist dabei die Ausrichtung des Verbandes auf eine bimodal-bilinguale [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/abschied-von-paul-heeg-nach-12-jahren-vorstandsarbeit/">Abschied von Paul Heeg  nach 12 Jahren Vorstandsarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 12 Jahren im Vorstand des DFGS hat Dr. Paul Heeg beschlossen, sich nicht wieder zur Wahl zu stellen. Wir bedanken uns bei ihm für sein hohes Engagement für den DFGS.</p>
<p>In seiner Zeit als 1. Vorsitzender gab es viele Meilensteine in der Verbandsarbeit. Besonders hervorzuheben ist dabei die Ausrichtung des Verbandes auf eine bimodal-bilinguale Bildung und Erziehung.</p>
<p>Lieber Paul,<br />
wir danken dir sehr für deine Arbeit für den DFGS und wünschen dir, auch für deine neue Aufgabe in der Deutschen Gesellschaft (DG), alles Gute. Wir hoffen, dass du uns mit deinen Kompetenzen und deiner Erfahrung im DFGS erhalten bleibst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/abschied-von-paul-heeg-nach-12-jahren-vorstandsarbeit/">Abschied von Paul Heeg  nach 12 Jahren Vorstandsarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Entwurf der Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache in NRW</title>
		<link>https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Jan 2024 14:11:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der DFGS begrüßt von daher, dass NRW mit den Entwürfen zur Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache den „Empfehlungen zu curricularen Vorgaben eines kompetenzorientierten Wahlpflicht- oder Wahlfaches `Deutsche Gebärdensprache (DGS)` für die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/">Entwurf der Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache in NRW</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS) fördert die Erziehung, Bildung und Rehabilitation tauber, schwerhöriger und ertaubter Menschen. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache (DGS). Hierzu gehören auch die Etablierung und Anerkennung des Unterrichtsfaches DGS. Das Recht auf Gebärdensprache in der Bildung wurde bereits 2009 durch die Ratifizierung der UN-Behindertenrechtskonvention festgeschrieben.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der DFGS begrüßt von daher, dass NRW mit den Entwürfen zur Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache den „Empfehlungen zu curricularen Vorgaben eines kompetenzorientierten Wahlpflicht- oder Wahlfaches `Deutsche Gebärdensprache (DGS)` für die Sekundarstufe I“ der KMK von 2021 folgt.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Bilinguale Schulversuche, die bereits in den 1990er Jahren in Deutschland gestartet sind, und inzwischen etablierte bilinguale Schulkonzepte in mehreren Bundesländern zeigen, dass ein zweisprachiger Unterricht – mit Deutsch und DGS – zu einem erheblichen Lernzuwachs führt, eine allgemeine altersgemäße Entwicklung ermöglicht und einer möglichen sprachlichen Deprivation entgegenwirkt. DGS als Unterrichtsfach war in diesen Konzepten immer ein wesentlicher Bestandteil und wurde somit an mehreren Standorten auf der Grundlage schulischer DGS-Curri-cula inzwischen über 25 Jahre erprobt, evaluiert und weiterentwickelt. Eine bimodal-bilinguale Bildung unter Einbezug von DGS als Unterrichtfach bietet somit allen tauben und schwerhörigen Schüler:innen die Perspektive für eine bessere Teilhabe am gesellschaftlichen Leben im berufli-chen, kulturellen, politischen und im freizeitbezogenen Kontext.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Erarbeitung und Umsetzung curricularer Vorgaben und Einbindung in die Stundentafel in weiteren Bundesländern, hier in NRW, stellen damit für gebärdensprachorientierte Schüler:innen einen Zugang zu ihrer Erstsprache DGS sicher, auf deren Grundlage eine Bildung auf einem qualitativ hohen Niveau ermöglicht werden kann. Die Unterrichtsstandards sollten vergleichbar zu denen anderer Sprachenfächer sein.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Auch für Zweitsprachenlernende mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation sowie für hörende Fremdsprachenlernende eröffnet ein qualitativ umfassendes Curriculum die Möglichkeit, DGS als Zweit- oder Fremdsprache auf einem hohen Niveau zu erlernen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der im November 2023 vorgestellte Entwurf zur Unterrichtsvorgabe Deutsche Gebärdensprache in NRW erfüllt die geforderten hohen Standards in hervorragender Weise und kann im bundes-weiten Vergleich in vielen Punkten als sehr fortschrittlich angesehen werden:<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<ul>
<li>Hervorzuheben sind die konkreten Beschreibungen der einzelnen Teilbereiche der funktional kommunikativen Kompetenzen, die eine konkrete Einschätzung der Kompetenzen der Schüler:innen ermöglichen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Des Weiteren ist positiv zu betonen, dass jede der Niveaustufen (1-5) mit einer Beschreibung begleitet wird, auf welchem Referenzniveau von GeR die jeweilige Niveaustufe entspricht. Dies ermöglicht eine Vergleichbarkeit der Kompetenzeinschätzung von Schüler:innen auch aus anderen Bundesländern.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Die fachlichen Konkretisierungen bei transkulturellen kommunikativen Kompetenzen und bei Medien- und Gebärdensprachtextkompetenzen verweisen in vorbildhafter Form auf konkrete Beispiele und entsprechenden Textsorten der jeweiligen Niveaustufen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
<li>Die Begrifflichkeit Taube Menschen / Taube Kinder und Jugendliche (S. 8) berücksichtigt erstmals die in der Deafcommunity verbreitet benutzte, positive Eigenzuschreibung. Auch andere Begriffe wie Audismus oder Phonozentrismus – die im Glossar erklärt werden – sind wichtige Umschreibungen, die in den Schulen mit dem Schwerpunkt Hören und Kommunikation in den Diskurs kommen müssen. Der DFGS unterstützt ausdrücklich, sich da-mit in der Bildung tauber und schwerhöriger Kinder und Jugendlicher auseinanderzuset-zen.<span class="Apple-converted-space"> </span></li>
</ul>
<p>Der DFGS empfiehlt, die Rahmenvorgabe und die Unterrichtsvorgabe DGS in NRW zügig für Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation umzusetzen. Das Unterrichtsfach sollte vergleichbar zu anderen Sprachen unterrichtet bzw. angeboten werden, um die Grundlage für einen nächsten Schritt, der Anerkennung von DGS für Schulabschlüsse, zu setzen. Taube und schwerhörige Schüler:innen würden damit eine Wertschätzung ihrer Sprache DGS erfahren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die partizipativen Möglichkeiten für taube und schwerhörige Lehrkräfte bzw. Lehrende sollten ausgenutzt und weiter ausgebaut werden. Hierdurch stehen tauben und schwerhörigen Schüler:innen Identifikationspersonen zur Verfügung, die auf der Grundlage eines Austausches eigener Erfahrungen, Lebenswelt und Kultur ein selbstbewusstes Auftreten und ein Empowerment für taube und schwerhörige Schüler:innen am besten ermöglichen können.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Dies gilt sowohl für die Förderschulen Hören und Kommunikation als auch in der inklusiven Beschulung. Hier sollten darüber hinaus auch Angebote für Schüler:innen, die DGS als Fremdsprache erlernen wollen, bereitgestellt werden. Der vorliegende Entwurf stellt eine gute Grundlage auch hierfür bereit.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/entwurf-der-rahmenvorgabe-und-unterrichtsvorgabe-fuer-das-fach-deutsche-gebaerdensprache-in-nrw/">Entwurf der Rahmenvorgabe und Unterrichtsvorgabe für das Fach Deutsche Gebärdensprache in NRW</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Endfassungen der  Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung</title>
		<link>https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 Jan 2024 13:59:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fokus: Richtlinien für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie Unterrichtsvorgabe für den zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung an allen Lernorten, Aufgabenfeld Sprache und Kommunikation Aachen: Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS) fördert die Erziehung, Bildung und Rehabilitation tauber, schwerhöriger und ertaubter Menschen. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/">Endfassungen der  Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Fokus: Richtlinien für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung sowie Unterrichtsvorgabe für den zieldifferenten Bildungsgang Geistige Entwicklung an allen Lernorten, Aufgabenfeld Sprache und Kommunikation</strong></p>
<p><strong>Aachen:</strong> Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS) fördert die Erziehung, Bildung und Rehabilitation tauber, schwerhöriger und ertaubter Menschen. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache (DGS). In unserer Arbeit fokussieren wir uns auf „Hören und Kommunikation&#8220; als handlungsleitenden Förderschwerpunkt, betrachten auf dieser Grundlage aber auch weitere Förderschwerpunkte und das gemeinsame Bedingungsgefüge. Insbesondere im Zusammenhang mit dem • Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung (FSP GG) ist die Tragweite von Unterstützter Kommunikation/ DGS+ in Bezug auf Deaf+ zu erwähnen.</p>
<p>Unterstützte Kommunikation (UK) unterstützt und ergänzt die individuelle Kommunikation durch feste soziale Rahmen, Gebärden, Objekte, grafische Symbole und technische Hilfen. DGS+ ist eine Kommunikationsunterstützung für taube und gebärdensprachlich orientierte Menschen mit zusätzlichen Beeinträchtigungen auf der Basis der Deutschen Gebärdensprache (DGS).</p>
<p>Der Begriff „Deaf+&#8220; oder auch „Taub+&#8220; bezieht sich auf taube Menschen mit Mehrfachbeeinträchtigungen. Im schulischen Zusammenhang ist auch der in NRW verwendete Begriff &#8222;HK++&#8220; zu nennen, der sich auf Schüler:innen bezieht, bei denen neben dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation der Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und ggf. weitere Förderschwerpunkte diagnostiziert wurden.</p>
<p>Lehrkräfte haben die Pflicht, passgenaue Bildungsangebote für ihre Schülerinnen und Schüler zu planen und umzusetzen. Dem geht eine an den Bedarfen der Schüler:innen orientierte Kommunikationsform voraus, welche die Teilhabekompetenzen und die Persönlichkeitsentwicklung der Schüler:innen stärkt und fördert. So ist es bei Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, die von gebärdensprachlicher Kommunikation profitieren, Voraussetzung, dass DGS+ angeboten wird und auch die in GG-Kreisen etablierte „leichte Sprache&#8220; parallel mit „leichten Gebärden&#8220; einhergeht.</p>
<p>In Bezug auf taube und gebärdensprachlich orientierte Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung ist häufig zu beobachten, dass der Einsatz von UK auf lautsprachlicher Basis erfolgt und der unterstützende Einsatz von Gebärden sich auf die Grammatik der Lautsprache bezieht. Der damit eingeschränkte Zugang zu einer Sprache führt in diesen Fällen häufig zu einer sprachlichen Deprivation der betroffenen Schüler:innen.</p>
<p>Es sei nebenbei angemerkt, dass nicht nur Schüler:innen mit dem Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung, sondern auch Schüler:innen mit mangelnden Sprachkompetenzen, z.B. aufgrund von Fluchterfahrungen und Schüler:innen mit Lernschwierigkeiten von DGS+ profitieren können. Somit sollte diese Schüler:innengruppe und deren Kommunikationsform eine besondere Erwähnung in den Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung in Zusammenhang mit Unterstützter Kommunikation sowie dem Aufgabenfeld Sprache und Kommunikation erhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/endfassungen-der-unterrichtsvorgaben-fuer-den-foerderschwerpunkt-geistige-entwicklung/">Endfassungen der  Unterrichtsvorgaben für den Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Nachruf für Gert Hommel</title>
		<link>https://www.dfgs.org/nachruf-fuer-gert-hommel/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2023 14:26:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webdev.dfgs-info.org/?p=1769</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir trauern um ein weiteres Gründungsmitglied des DFGS! Am 25.Januar 2023 verstarb Gert Hommel. nGert gehörte zum Gründerkreis des DFGS. Gert hat viele Jahre die Kasse des DFGS geführt und sich darüber hinaus im Arbeitsbereich „sekundäre Sozialisation in Ausbildung, weiterführende Schulen, Familie und Freizeit“, engagiert. Er wurde am 25.Januar 1951 in Beiseförth, dem heutigen Malzfeld [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/nachruf-fuer-gert-hommel/">Nachruf für Gert Hommel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="page" title="Page 1">
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Wir trauern um ein weiteres Gründungsmitglied des DFGS! Am 25.Januar 2023 verstarb Gert Hommel. nGert gehörte zum Gründerkreis des DFGS. Gert hat viele Jahre die Kasse des DFGS geführt und sich darüber hinaus im Arbeitsbereich „sekundäre Sozialisation in Ausbildung, weiterführende Schulen, Familie und Freizeit“, engagiert.</p>
</div>
</div>
<div class="layoutArea">
<div class="column">
<p>Er wurde am 25.Januar 1951 in Beiseförth, dem heutigen Malzfeld im Kreis Melsungen, geboren. Frühkindlich ertaubt, besuchte er die Gehörlosenschule in Homburg von 1958 bis 1966. Stets neugierig und wissenshungrig besuchte er von 1966 bis 1970 die Realschule in Hamburg. Danach machte er bei der Post eine Ausbildung zum Elektromechaniker/Fernmeldetechniker. Von 1978 bis 1981 besuchte er die Fachhochschule für Technik und Elektrotechnik und beendete diese Weiterbildung mit dem Abschluss zum Diplomingenieur.</p>
<p>Immer noch voll Wissensdrang absolvierte Gert zusätzlich eine Ausbildung zum Gymnasiallehrer und begann 1983 seine Referendarzeit am Rheinisch-Westfälischen Berufskolleg in Essen. 1987 erfolgte dann der Umzug der Familie nach Essen. Gert arbeitete mit Leidenschaft am RWB. 1988 wurde er zum Studienrat ernannt, 1994 zum Oberstudienrat. Er setzte sich besonders engagiert für die Anerkennung der Deutschen Gebärdensprache, nicht nur in der Schule, ein. Viele Jahre war er Mitglied des Prüfungsausschusses zur Gebärdensprachdolmetscherprüfung in NRW. Ebenso arbeitete er an der Erstellung eines Gebärdenfachlexikons mit. Parallel hierzu war er im DFGS auch ein geschätztes Mitglied im Vorstand, zunächst als Beisitzer, danach als gewissenhafter und vertrauensvoller Schatzmeister. Den gehörlosen Gymnasiallehrer und Computer-Nerd Gert, könnte man als „Pionier der achtziger und neunziger Jahre“ bzgl. der Bildung hörbeeinträchtigter Menschen bezeichnen. Im Jahr 2016 ging er in den verdienten Ruhestand.</p>
<p>Leider hat Gert in seinem Ruhestand durch die Parkinson-Erkrankung große gesundheitliche Probleme bekommen.</p>
<p>Er verstarb an seinem Geburtstag am 25. Januar 2023 im Alter von 72 Jahren. Der DFGS wird ihm ein ehrenhaftes Andenken bewahren!<br />
Wir trauern um Gert und unser Mitgefühl gilt seiner Familie!</p>
<p>Für den DFGS i.V.<br />
Peter Bergmann, Reinhard Riemer</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/nachruf-fuer-gert-hommel/">Nachruf für Gert Hommel</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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		<title>Nachruf für unser Gründungsmitglied Manfred Wloka</title>
		<link>https://www.dfgs.org/nachruf-fuer-unser-gruendungsmitglied-manfred-wloka/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Aug 2022 17:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manfred Wloka, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des DFGS ist am 31. Juli 2022 verstorben. – Wir trauern um Manfred Wloka, Gründungsmitglied und von 1994 bis 2010 erster Vorsitzender des DFGS. Als Kind gehörloser Eltern reifte in ihm die Erkenntnis, dass Gebärdensprache die kommunikative Grundlage für die Bildung und Erziehung Gehörloser ist. Sie bestimmte auch seinen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/nachruf-fuer-unser-gruendungsmitglied-manfred-wloka/">Nachruf für unser Gründungsmitglied Manfred Wloka</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manfred Wloka, Gründungsmitglied und langjähriger Vorsitzender des DFGS ist am 31. Juli 2022 verstorben. – Wir trauern um Manfred Wloka, Gründungsmitglied und von 1994 bis 2010 erster Vorsitzender des DFGS.</strong></p>
<p>Als Kind gehörloser Eltern reifte in ihm die Erkenntnis, dass Gebärdensprache die kommunikative Grundlage für die Bildung und Erziehung Gehörloser ist. Sie bestimmte auch seinen weiteren Werdegang: Manfred Wloka absolvierte nach der Zweiten Lehramtsprüfung ein Studium zum Gehörlosenlehrer in Köln. Gleichzeitig führte er bereits Gebärdenkurse durch. Nach 19 jähriger Tätigkeit als Lehrer an der Ernst-Adolf-Eschke-Schule Berlin übernahm er 1988 deren Leitung.</p>
<p>Manfred Wloka arbeitete außerdem 6 Jahre lang bei „Sehen statt Hören“ mit, betätigte sich als Gebärdendolmetscher, arbeitete am neuen Gebärdenlexikon mit und war Vorstandsmitglied in der „Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen in Berlin“.</p>
<p>Die Vernetzung durch seine zahlreichen Tätigkeiten ermöglichte es ihm 1993, als der BDH auf dem Höhepunkt des Gebärdenstreits aus der Deutschen Gesellschaft ausgetreten war, mühelos ein Gründungsteam für den DFGS zu bilden.</p>
<p>In seinem lesenswerten Vorwort zum ersten Heft des DFGS Forum (dfgs-forum 1994, S. 4-5) vermeidet Manfred Wloka die Konfrontation und positioniert den DFGS als Fachverband im Unterschied zur Standesvertretung. Unter seinem Vorsitz entwickelte sich der DFGS zu einer Plattform, bei der Offenheit und Toleranz die Basis dafür sind, Erziehung, Bildung und Rehabilitation gehörloser Menschen zu fördern. Die Jahrestagungen, der kollegiale Austausch, die Zusammenarbeit mit den Hochschulen sowie die gleichberechtigte Einbeziehung von hörgeschädigten Pädagog*innen bilden die Rahmenbedingungen.</p>
<p>Auch nach seiner aktiven Zeit in Vorstand und Schule war Manfred Wloka auf den Jahrestagungen präsent und geschätzt. Bemerkenswert war seine Haltung gegenüber den jüngeren Kolleginnen und Kollegen &#8211; mit klarer Erwartung aber ohne belehrende Attitüde, nicht von oben herab, sondern auf Augenhöhe. Mit dieser Einstellung war er für viele ein echtes Vorbild.</p>
<p>Danke Manfred, wir werden in Deinem Sinne weitermachen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/nachruf-fuer-unser-gruendungsmitglied-manfred-wloka/">Nachruf für unser Gründungsmitglied Manfred Wloka</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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		<title>Ausschreibung und zum Auswahlverfahren der  „Professur (W3) für Sonderpädagogik (Förderschwerpunkt Hören einschließlich inklusiver Pädagogik)&#8220;  an der Ludwig-Maximilians-Universität München</title>
		<link>https://www.dfgs.org/beitrag-3/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Apr 2021 10:31:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir als Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS e.V.) sind auf die Stellenausschreibung der LMU für die Professur im Förderschwerpunkt Hören (Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik) aufmerksam geworden. Da wir für die Bildung und Erziehung Gehörloser und Schwerhöriger eintreten und hierbei ein besonderer Schwerpunkt auf der bimodal-bilingualen Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache liegt, ist [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-3/">Ausschreibung und zum Auswahlverfahren der  „Professur (W3) für Sonderpädagogik (Förderschwerpunkt Hören einschließlich inklusiver Pädagogik)&#8220;  an der Ludwig-Maximilians-Universität München</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir als Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik e.V. (DFGS e.V.) sind auf die Stellenausschreibung der LMU für die Professur im Förderschwerpunkt Hören (Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik) aufmerksam geworden.</p>
<p>Da wir für die Bildung und Erziehung Gehörloser und Schwerhöriger eintreten und hierbei ein besonderer Schwerpunkt auf der bimodal-bilingualen Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache liegt, ist es uns ein Anliegen, zu dieser Ausschreibung und dem Auswahlverfahren Stellung zu beziehen.</p>
<p>In dem Ausschreibungstext werden Handlungsfelder und Kompetenzen beschrieben, die sowohl ,,[ &#8230; ] Aspekte der lautsprachlichen als auch manuellen Kommunikationsmöglichkeiten abdecken [ &#8230; ]&#8220;. Aus unserer Sicht wird aus dieser Formulierung die gleichberechtigte Anerkennung der Gebärdensprache nicht deutlich und bimodal-bilinguale Anforderungen, wie in der LPO 1 §94 (2) Bayern von 2009 formuliert, werden nicht berücksichtigt.</p>
<p>Die LMU als eine von wenigen Ausbildungsstätten in Deutschland für Lehrkräfte im Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation muss sicherstellen, dass zukünftige Lehrkräfte für vielfältige Förderorte mit unterschiedlichen Konzepten befähigt werden. Der DFGS e.V. möchte deshalb nachdrücklich darum bitten, dass beim Auswahlverfahren neben den in der Ausschreibung benannten Kompetenzen auch ausdrücklich Kompetenzen für eine bimodal-bilinguale Bildung mit Lautsprache und Gebärdensprache berücksichtigt werden. Der DFGS begrüßt zudem eine Gebärdensprachkompetenz (DGS) bei dem zukünftigen Lehrstuhlinhaber/ der zukünftigen Lehrstuhlinhaberin.</p>
<p>Für Rückfragen können Sie sich gerne an uns wenden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-3/">Ausschreibung und zum Auswahlverfahren der  „Professur (W3) für Sonderpädagogik (Förderschwerpunkt Hören einschließlich inklusiver Pädagogik)&#8220;  an der Ludwig-Maximilians-Universität München</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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		<title>Qualifikation der Lehrkräfte an Schulen für Hörgeschädigte</title>
		<link>https://www.dfgs.org/beitrag-2/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Apr 2020 10:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Stellungnahme]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Lehrkräfte der Bildungseinrichtungen für Hörgeschädigte haben die besondere Aufgabe, die kommunikative Barriere im Lernprozess abzubauen und so gleiche Chancen beim Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Lehrer*innen müssen die Schüler*innen verstehen können und sich ihnen verständlich machen können ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-2/">Qualifikation der Lehrkräfte an Schulen für Hörgeschädigte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Deutsche Fachverband für Gehörlosen und Schwerhörigenpädagogik (DFGS) fördert die Erziehung und Bildung Gehörloser, Schwerhöriger und Ertaubter. Besonderer Schwerpunkt ist dabei die bimodal-bilinguale Bildung unter Berücksichtigung der Deutschen Gebärdensprache.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Viele Bildungseinrichtungen für Menschen mit Hörschädigungen beklagen einen Mangel an geeigneten Lehrkräften. Die Folgen sind u.a. offener und verdeckter Unterrichtsausfall, Zusammenlegung von Klassen sowie überlastete Lehrkräfte. Als Gegenmaßnahmen werden Lehrpersonen beschäftigt, welche nicht über die erforderliche Fachlichkeit verfügen. Dies geschieht zum einen oftmals aus der Not heraus offene Stellen überhaupt besetzen zu können und zum anderen aus personell-strukturellen, organisatorischen oder finanziellen Gründen, da Lehrkräfte, die von anderen Schularten versetzt werden ohne die erforderlichen (Nach-)Qualifizierungen eingesetzt werden.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Lehrkräfte der Bildungseinrichtungen für Hörgeschädigte haben die besondere Aufgabe, die kommunikative Barriere im Lernprozess abzubauen und so gleiche Chancen beim Zugang zu Bildung zu ermöglichen. Lehrer*innen müssen die Schüler*innen verstehen können und sich ihnen verständlich machen können. Dies geschieht zum einen durch eine Unterstützung des Hörens insbesondere mit Hörtechnik, eine angepasste Didaktik und Methodik und zum andern durch einen bilingualen Unterricht unter Verwendung von Gebärdensprache als vollwertiger Bildungssprache.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Für die Arbeit mit Schüler*innen mit dem Förderschwerpunkt Hören und Kommunikation ist u.a. eine ausreichende und nachgewiesene Kompetenz in Deutscher Gebärdensprache unbedingt erforderlich. Bei der Einstellung von Lehrkräften und pädagogischem Personal müssen die entsprechenden pädaudiologischen, gebärdensprachpädagogischen und methodisch-didaktischen Kompetenzen berücksichtigt werden. Ohne diese förderschwerpunktspezifischen Kompetenzen der Pädagog*innen ist weder eine Beschulung in einem Förderzentrum Hören und Kommunikation noch eine Unterstützung im gemeinsamen Unterricht der mobilen Dienste zu begründen.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die Leitungskräfte der Schulen müssen mindestens die gleichen Kriterien erfüllen wie ihre Lehrkräfte. Sie entscheiden über die pädagogische Ausrichtung und Ausstattung der Schule, nehmen dienstliche Beurteilungen der Lehrkräfte vor und vernetzen sich mit anderen Professionen (z.B. HNO-Ärzte, Akustiker, Logopäden) sowie den Selbsthilfeorganisationen der Hörgeschädigten.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Die o.g. förderschwerpunktspezifischen Kompetenzen werden in einem umfassenden und langjährigen Studium erworben und im Referendariat sowie im weiteren Berufsleben vertieft. Eine allgemeine sonderpädagogische Qualifikation ersetzt dabei nicht die spezifische Expertise, die für die Bildung hörgeschädigter Schüler*innen erforderlich ist.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der DFGS begrüßt ausdrücklich die bestehenden Weiterbildungsmöglichkeiten an den Universitäten und Lehrkräfteakademien sowie die Fortbildungen der Fachverbände. Maßnahmen zur ausreichenden und flächendeckenden Qualifizierung in Deutscher Gebärdensprache müssen weiter ausgebaut werden. Quereinsteiger*innen und professionell gemischte Teams sind eine wertvolle Ressource für eine moderne Schule. Voraussetzung für pädagogische Vielfalt ist aber das grundlegende Verständnis für den besonderen Spracherwerb und das sprachliche und pädagogische Handwerkszeug zum Abbau der kommunikativen Barrieren.<span class="Apple-converted-space"> </span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/beitrag-2/">Qualifikation der Lehrkräfte an Schulen für Hörgeschädigte</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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		<title>Besuch des BDH-Bundeskongresses in Heidelberg</title>
		<link>https://www.dfgs.org/besuch-des-bdh-bundeskongresses-in-heidelberg/</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Tobias Wölky]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 10:28:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mitteilung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://webdev.dfgs-info.org/?p=863</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unsere zwei Vorsitzenden, Dr. Paul Heeg und Solveig Reineboth, nahmen am BDH-Bundeskongress vom 9.–11. März 2018 teil. Wer nicht am Bundeskongress teilnehmen konnte, kann die Vorträge im Nachhinein auf der Seite des Bundeskongresses nachlesen. Der BDH hat zugesagt, dass die Vorträge online veröffentlicht werden. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/besuch-des-bdh-bundeskongresses-in-heidelberg/">Besuch des BDH-Bundeskongresses in Heidelberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Unsere zwei Vorsitzenden, Dr. Paul Heeg und Solveig Reineboth, nahmen am BDH-Bundeskongress vom 9.–11. März 2018 teil.<br />
Wer nicht am Bundeskongress teilnehmen konnte, kann die Vorträge im Nachhinein auf der Seite des Bundeskongresses nachlesen. Der BDH hat zugesagt, dass die Vorträge online veröffentlicht werden. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.dfgs.org/besuch-des-bdh-bundeskongresses-in-heidelberg/">Besuch des BDH-Bundeskongresses in Heidelberg</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.dfgs.org">Deutscher Fachverband für Gehörlosen- und Schwerhörigenpädagogik</a>.</p>
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